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Chronik

 

Auszüge aus den Festschriften zum 10 und 25 jährigen Bestehen

 

Am 11. April 1970 wurde die Idee, eine sinnvolle, nach getaner Tagesarbeit der Körperertüchtigung der Gesundheit dienende Beschäftigung zu finden, geboren. Ca. 30 Personen sahen damals im Tanzen sowohl eine gesundheitliche als auch sportliche Möglichkeit für beide Partner. In Verbindung mit der Tatsache, dass zwei Paaren Tanzen turniermäßig betreiben wollten, traf man sich in den Räumen einer Dürener Tanzschule um das Für und Wider zu diskutieren.

Der Diskussionsverlauf ließ erkennen, dass  turniermäßiges Tanzen nur möglich ist, wenn der Nachweis, Mitglied eines ordentlichen Tanzclubs zu sein erbracht werden kann.

Da die Bereitschaft einen Tanzclub ins Leben zu rufen gegeben war, wurde die zunächst zwanglose Zusammenkunft zu einer Gründungsversammlung.

Zehn Ehepaar und zwei Einzelpersonen sprachen sich für die Gründung eines Tanzclubs aus, was zur Folge hatte, dass ein Vorstand zu wählen war.

 

Nach ordnungsgemäßen Wahldurchgängen für sämtliche Funktionen ergab sich folgender Vorstand:

1. Vorsitzender Dr. H. P. Siemonsen

2. Vorsitzender Dr. E. Franck

Geschäftsführer Hr. W. Faust

Schatzmeister Fr. M. Undorf

Turnierwart Hr. P. Undorf

Jugendwart Hr. G. Kirschbaum

Beisitzer Fr. K. Kranz und Hr. W. Schönen

 

Trainer des neu entstandenen Clubs wurde Werner Kettner.

 

In Anlehnung an die Farben unserer Stadt benannte man den Club TC Schwarz-Rot Düren e.V.

 

Am 31. Juli 1970 wurde der Club beim Amtsgericht Düren in das Vereinsregister eingetragen.

 

Zunächst wurden die Räumlichkeiten einer Dürener Tanzschule Trainingsstätte des TCD. Da die Mitgliederzahlen immer weiter expandierten, reichten die Räumlichkeiten bald nicht mehr aus. Intensives Suchen - unter Mithilfe der Stadt Düren - brachte uns dann die Möglichkeit  , an Montagabenden die Aula der Landwirtschaftsschule zu benutzen. 1977 wurden Verhandlungen mit Herrn Theo Muhren geführt, da der TCD einen größeren Saal als Trainingsort brauchte. Herr Muhren und Ehefrau Maria verpachteten ihren Saal als Clubheim an den TC Schwartz-Rot Düren.

Endlich haben wir ein Zuhause für unseren Club gefunden. Endlich einen Platz, an dem wir ungestört unserem Hobby, dem Tanzen, nachgehen können. Mit diesen Worten drückte Willi Faust die Empfindungen der bereits 130 Mitglieder des Clubs aus, als er bei den offiziellen Einweihungsfeierlichkeiten den Werdegang des Clubs noch einmal Revue passieren ließ. Vertreter der Stadt Düren und der Presse sind der Einladung gefolgt und freuten sich am Tag der ersten offiziellen Benutzung der neuen Räume (14. Mai 1977) mit dem Club.

Zur Zielsetzung des TCD gehörte auch, die besten Turnierpaare aus dem gesamten Bundesgebiet nach Düren zu holen, um live das anzubieten, was bislang dem Dürener Publikum nur aus Fernsehübertragungen zu sehn vergönnt war. Am 26. September 1971 hieß es zum ersten mal Herbstball des TC Schwarz-Rot Düren e.V. mit Amateurtanzturnier der Sonderklasse um den Preis der Stadt Düren. Entsprechend den Erwartungen hatte der TCD dann auch den Turnierpaaren eine ausverkaufte Stadthalle anzubieten. Die Bemühungen, eine ausgezeichnete Turnierkapelle zu verpflichten, war ebenfalls gelungen, was auch von den Turnierpaaren bestätigt wurde. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg, was noch am Abend durch sehr viel Applaus des Publikums unterstrichen wurde. Begeistertes Publikum - so der Pressebericht vom 28. September 1971 - war für den TCD das Signal, diesen Herbstball Tradition werden zu lassen.

Nachdem sich der TCD  von Herrn Werner Kettner und später von Frau Ernst/Roggelin getrennt hatte, konnte er mit Herrn Schmitz einen Trainer verpflichten, der Dank seinen Könnens hohes Ansehen genießt und zu den anerkannt Besten seines Fachs gehört.

Nicht zuletzt seinem Können verdanken viele Turnierpaare - besonders die Dürener -  dass sie zur höchsten Klasse aufgestiegen sind.

Eines der Ziele, eigene Turnierpaare zu besitzen wurde sehr früh realisiert. Peter und Marianne Undorf und Dr. H. P. und Elke Siemonsen trugen sich als erste in die Reihen der Aktiven ein. Durch sehr gute Erfolge machten sie in kurzer Zeit nicht nur sich selbst, sondern auch den TCD in Tanzsportkreisen bekannt. Wenig später entschlossen sich weitere Paare den Tanzsport turniermäßig zu betreiben. Erich und Cilly Ackmann, Ewald und Christa Klein, Franz und Marie-Luise Sauerbier in der Sen D-Klasse, sowie Axel Leroy und Irmgard Jussen/Ruppach, Ljuba Lemke und Bodo Hoffmann, Josef Öpen und Margit Schauf in der Hauptgruppe D. Rolf Sieben und Roswitha Ambour, Toni und Renate Dammers und Wilfried Gierke und Fr. Übber gesellten sich zu den Turnierpaaren in der Hauptklasse, während Hans und Gertrud Nießen und Rolf-Peter mit Ingrid Schönchens den Kreis der Seniorenpaare vergrößerten.

Bis heute macht sich der TC Schwarz-Rot Düren zur Aufgabe, den Tanzsport sowohl im gesellschaftlichen als auch im turniersportlichen Sinne zu fördern und das Angebot zu erweitern.